DIABLO 3 ACCOUNTGEBUNDENE ITEMS

VOR MEHR ALS EINER WOCHE GAB ES IM FRAGT DIE ENTWICKLER – THEMA DES DIABLO 3 FORUMS, EIN STATEMENT ZU DEN ACCOUNTGEBUNDENEN ITEMS.

 ACCOUNTGEBUNDE ITEMS

Ja, denn Items, welche an den Account gebunden werden, wurden mit Patch 1.07 eingeführt. Dies soll wohl verhindern, dass Spieler sich ihre Gegenstände nur noch im Auktionshaus besorgen. Es wird also wohl nicht zu wenig, sondern zu viel im AH von Diablo 3 gekauft. Spieler verbringen zu viel Zeit auf dem virtuellen Marktplatz und dadurch weniger Zeit im Spiel selbst. Gibt es denn keine Aussicht auf ein ausgewogeneres Auktionshaus in Diablo 3?

Nun, ich persönlich habe Diablo 3 nie angerührt, was jedoch schlicht und einfach am Grafikstil liegt. Diablo 2 konnte mich jahrelang fesseln und das hatte mich einige Zeit vor dem Release von Diablo 3 dazu bewegt, ein Assignment (Hausarbeit) über Activision-Blizzard und, etwas spezieller, über eben jenes Auktionshaus zu schreiben. Der Schuss ging nach hinten los, denn meine Annahmen zum Auktionshaus trafen letztendlich überhaupt nicht zu.

DIE IDEE?

Begeistert hörte ich damals von dieser Autkionshaus-Idee. Mir schien es, als würde davon jeder profitieren können – siehe das Beispiel im wahren Leben: Ebay – nur gebunden an ein Spiel, bekannt für die motivierende Jagd nach Items, die jetzt an den Account gebunden sind. Nun, mein Gedankengang sah folgendermaßen aus: Menschen die viel Spielen finden, dementsprechend viele Items oder haben zumindest eine höhere Wahrscheinlichkeit, seltene Gegenstände zu finden. Menschen die nicht viel Zeit zum Zocken finden, sind eher dazu bereit, Geld im Auktionshaus zu investieren. Blizzard bekommt eine Provision für jede Transaktion ->Situation dann folgendermaßen:

Spieler: “Win!” Käufer: “Win!” Blizzard: “Win!”. Der Spieler ist in der Lage, ein wenig Bares mit seinen überschüssigen Items zu erzielen. Der Käufer erhält ein Item, für welches er wahrscheinlich sehr, sehr lange hätte spielen müssen und Blizzard erfreut sich am florierenden Handel. Wieso jedoch, ist mittlerweile noch immer keine solche Harmonie entstanden? Die Spieler ins Auktionshaus zu zwingen, war keine gute Idee. Die Droprate von Items hochzuschrauben, war zu heikel. Die Vielfalt an Items enorm zu fördern – eine Idee?

Ich bin gespannt, wie sich das alles weiterentwickelt. Erwartet hätte ich eigentlich, dass diese “Win-Win-Situation” das Rennen macht. Nun freuen oder ärgern sich eben Spieler von Diablo 3 über accountgebundene Items. Die BlizzCon 2013 findet übrigens am 08. und 09. November statt.