Gaming PC selbst zusammenstellen

Wer im wahrsten Sinne des Wortes: “Mitspielen möchte”, der benötigt früher oder später einen Gaming PC. Hat man genug Geld auf der hohen Kante, greift man gerne zum Komplettsystem. Ein anderer Grund dafür kann aber auch sein, dass man es sich nicht zutraut, einen Gaming PC selbst zusammen zu stellen.

Welche Spiele?

Tipps gibt es in diesem Bereich, wie Sand am Meer – doch darunter verbergen sich auch etliche, schlechte. Zuallererst sollte man sich fragen, welche Spiele man zukünftig vorhat, zu spielen. Muss ich mir einen Gaming PC selbst zusammenstellen, um die aktuellsten Shooter zu spielen oder bin ich eher ein Sympathisant von Strategiespielen? Je nachdem, muss man tiefer in die Tasche greifen oder kann auf längere Sicht auch mit einem etwas mittelmäßigerem System sehr gut zurechtkommen.

Mithilfe

Berichten kann ich selbstverständlich nur aus meiner eigenen Erfahrung, da ich beruflich nicht in diesem Bereich tätig bin. Was ich jedoch habe, ist ein Eigenbau-Gaming-PC, der auch nach zwei Jahren noch locker die aktuellen Spiele verschlingt. Eure eigenen Erfahrungsberichte helfen natürlich sehr, um diesen Artikel weiter aufzuwerten. Nun jedoch zurück zum Bericht. Jenen PC habe ich mir zusammengebaut, ohne jemals zuvor direkt etwas damit zu tun gehabt zu haben. Ich wagte dennoch das Projekt und wurde nicht enttäuscht. Zwar habe ich schon lange mit PCs zu tun und auch etlichen Systemen bereits unter die Haube geschaut, jedoch nie selbst daran herumgebastelt.

Informieren – richtige Hardware

Zeit gelassen habe ich mir vor allem sehr viel bei der Recherche. Will ich einen starken Prozessor, so empfiehlt es sich ebenfalls, zu einer starken Grafikkarte und gutem RAM zu greifen. Mache ich das nicht, bremst die eine Komponente die andere aus, wenn es wirklich um viel Leistung geht. Meine Komponenten konnte ich mir bei Caseking sehr gut zusammenstellen und sparte dabei an Versandkosten, da ich nicht jedes Teil einzeln von jeweils einem anderen Onlineshop bestellen musste.

Als dann alle Komponenten für meinen Gaming PC eingetroffen waren, war der Zusammenbau innerhalb von ca. 3 Stunden erledigt. Vieles ist eigentlich selbsterklärend und zudem bietet vor allem die Bedienungsanleitung des Mainboards eine gute Hilfestellung. Ich konnte dadurch einen Gaming PC selbst zusammenstellen, für welchen ich als Komplettsystem etwa 300-400€ mehr bezahlt hätte – für mich war dies damals das Hauptargument. Welche Hardware und Software benötigt man nun, um einen Gaming PC selbst zusammenstellen zu können?

Gaming PC selbst zusammenstellen

1. Ein Mainboard oder auch “Motherboard” genannt. Dieses bildet sozusagen das Fundament für alles andere. Deshalb muss man hier eine gute Abstimmung vornehmen.

2. Der Prozessor muss natürlich auf den Sockel das Mainboards passen, sonst funktioniert die Sache nicht. Wichtig also, immer den gewünschten Prozessor mit dem Mainboard abgleichen, ob der entsprechende Sockel auch vorhanden ist. Meist ist ein “Boxed” Kühler beim Prozessor dabei. Die einen meinen, das reicht niemals, wenn ordentlich Leistung zustande kommt, für manche reicht dieser Standard-Kühler vollkommen aus.

3. Die Grafikkarte muss ebenfalls mit den Steckplätzen des Mainboards abgeglichen werden. Wichtig ist hierbei auch, ob die Grafikkarte überhaupt von den Maßen her in das gewünschte Gehäuse passt

4. Wie viele Slots für den Arbeitsspeicher (RAM) sind auf dem Mainboard vorhanden und welche Speichergröße des RAMs akzeptiert es. Ebenfalls wichtig: Welche Spannung läuft hier durch (bspw. 1,5 Volt). Dieser Wert muss mit dem Arbeitsspeicher (RAM) übereinstimmen, sonst kann es zu Problemen kommen.

5. Das Netzteil muss entsprechend dem System eine gewisse Leistung haben. Es gibt Seiten, auf welchen man kalkulieren kann, wie viel Leistung ein Netzteil bei entsprechenden Komponenten zustande bringen muss.

6. Die Festplatte eigentlich je nach Bedarf wählen. 500GB oder 1TB sind mittlerweile sicherlich sinnvoll.

7. Das DVD- oder Bluray-Laufwerk ist eigentlich auch dem eigenen Wunsch entsprechend wählbar – wirkliche Einschränkungen gibt es dabei nicht.

8. Der Bildschirm sollte, vor allem für Shooter, eine Reaktionszeit von 2ms haben.

9. Das Gehäuse muss, wie bereits erwähnt, zum einen die Grafikkarte beherbergen können und zum anderen kompatibel mit dem Mainboard sein (bspw. ATX). Dadurch ist sichergestellt, dass Schraub-Vorrichtungen für das entsprechende Mainboard vorhanden sind. Meist sind in den Gehäusen schon Lüfter integriert. Je nach Anspruch, kauft man sich dazu noch extra Lüfter, sofern entsprechende Vorrichtungen im Gehäuse gegeben sind (Millimeter Angaben bei den Lüftern beachten).

10. Das Betriebssystem muss natürlich auch noch mit eingepackt werden, da es meist nicht inklusive ist.

Letztendlich kann es dann meist auch schon damit losgehen, den ersten Gaming PC selbst zusammen zu stellen. In dem oben erwähnten Online Shop für Gaming Hardware erhält man glücklicherweise immer einige Informationen und Beschreibungen zu den Komponenten. Das hilft Einsteigern enorm, um sich besser zurecht zu finden. Noch Fragen dazu? Sicherlich finden sich einige bei uns, die euch gerne weiterhelfen.