Warlords of Draenor – alle Infos zur Spielerweiterung

Mit Warlords of Draenor schickt Blizzard dieses Jahr voraussichtlich endlich die langerwartete nächste Erweiterung für WoW ins Rennen, die erstmals auf der hauseigenen Messe Blizzcon 2013 vorgestellt wurde. Das fünfte Addon des bekannten MMORPGs beinhaltet unter anderem ein neues Questsystem, neue Level-Begrenzungen und einen neuen Kontinent, aber auch in Bezug auf die Grafik soll sich einiges tun, insbesondere bei den Gesichtstexturen und Animationen.

Das neue Addon erzählt eine Zeitreise-Geschichte, die jedoch keineswegs viele Verwirrungen beinhalten soll, sondern im Grunde lediglich den Grund dafür bietet, dass die Spieler und etliche prominente NPCs aus der Spielwelt sich aus der Gegenwart in die damalige Welt von Draenor aufmachen. Interessant hierbei ist, dass Handlungen in der Vergangenheit Konsequenzen auf die Gegenwart haben und Spuren hinterlassen sollen. Neben den Orcs stehen im Addon außerdem auch die Draenai stärker im Fokus, die bisher laut den Entwickler einfach zu kurz gekommen sind.

Die Spielwelt

Draenor, der neue erkundbare Kontinent, beinhaltet insgesamt sieben unterschiedliche Zonen und ist an die Scherbenwelt aus „The Burning Crusade“ angelehnt. Einiges werden Spieler daher sicherlich wiedererkennen, während andere Bereiche sich jedoch vollkommen unterscheiden – unter anderem ist die Höllenfeuerhalbinsel nun der Dschungel von Tanaan und Schattrath ist eine Küstenstadt.

  • Die Gebiete sollen stärker als früher zum Erkunden einladen, dafür sorgen unter anderem etliche versteckte Orte und Belohnungen, aber natürlich sind auch eine Vielzahl von regulären Quests vorhanden.
  • Sowohl für die Allianz als auch für die Horde gibt es jeweils einen neuen Hauptsitz: fortan ist die Allianz daher im Tempel von Karabor untergebracht und die Horde findet sich im Frostfeuergrad wieder.

Das neue Housing-System

Eine große Neuerung, auf die schon viele Spieler gewartet haben, ist außerdem das Housing. Hierbei lässt sich eine eigene Festung errichten, die im Verlauf weiter ausgebaut und gepflegt werden kann. Gefolgsleute und Anhänger lassen sich zu diesem Zweck anheuern, können sogar auf Missionen geschickt werden und lassen sich ebenso wie Haustiere aufleveln. Darüber hinaus ist es außerdem möglich, mit ihrer Hilfe Gegenstände herzustellen oder Ressourcen zu sammeln. Das Housing-System erinnert hier und da also durchaus an ein Browserspiel, bei dem die eigene Basis mit etlichen unterschiedlichen Gebäuden stetig verbessert wird, was dem Spieler selbst attraktive Boni einhandelt.

Weitere Highlights des Addons

  • Die Charakterstufe wird auf Level 100 angehoben. Darüber hinaus wird es Käufern möglich sein, einen Charakter sofort auf Level 90 zu bringen – dieser Bonus ist insbesondere dafür gemacht, dass neue Spieler schnell zu ihren Freunden aufschließen und gemeinsam spielen können.
  • Im PvP-System wird sich einiges ändern. Unter anderem wird die Belohnungsstruktur angepasst, darüber hinaus wird mit dem „Trial oft he Gladiator“ aber auch ein völlig neues Element implementiert, welches von nun an als regelmäßiges Event stattfinden soll. Mit Ashran kommt außerdem noch ein neues Open-PvP-Gebiet hinzu.
  • Sieben Gruppen-Instanzen und zwei Raid-Bosse sind in Warlords of Draenor vorhanden. Die Instanzen sind sowohl im normalen als auch im heroischen Modus vorhanden, was wiederum für einen etwas höheren Schwierigkeitsgrad sorgen soll.

Als klassisches MMORPG, das eine große Fangemeinde hat, wird auch bei der neuen Erweiterung der soziale und kooperative Anteil nicht zu knapp ausfallen. Bei Instanzen und anderen Ingame-Aktionen in der Gruppe wird so nach wie vor auf gebräuchliche Software wie Teamspeak zurückgegriffen werden, um gemeinsam zu planen, Taktiken zu erstellen oder sich einfach nur während des Spiels zu unterhalten.

Für Gilden, die regelmäßig gemeinsam in WoW aktiv sind, lohnt sich so beispielsweise ein entsprechender TS3-Server, der speziell auf die Bedürfnisse der Spieler zugeschnitten ist – Merkmale des extra entwickelten Produktes sind unter anderem ein guter Ping, ein deutsches Webinterface und die Möglichkeit, Rabattoptionen zu nutzen. Darüber hinaus steht aber auch der seit jeher genutzte Chat zur Verfügung, wenngleich unterschiedliche Fraktionen hier lediglich eine Art Kauderwelsch verstehen – für diesen Fall ist allerdings noch die zusätzliche Gestensteuerung verfügbar.