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Alte MMORPGs: Im Kreis der glücklichen Greise

Alte MMORPGs: Im Kreis der glücklichen Greise
September 08
17:46 2014

Reicht eine tolle Grafik oder ein durchdachtes Kampfsystem, um ein altes MMORPG zu erschaffen? Was meine ich eigentlich mit alt und warum soll das gut sein? In der heutigen MMORPG Kolumne greife ich ein beliebtes Thema etwas anders auf.

 

MMORPGs im hohen Alter

Alt ist nicht immer schlecht. Das ist vor allem bei MMORPGs der Fall. Warum das so ist? Nun, habt ihr schon mal ein altes Spiel in diesem Genre gesehen, das keiner mehr spielt? Genau, denn ein altes MMORPG hat meistens schon gefährliche Höhen und Tiefen gemeistert. Erfreuen darf es sich dann an einer ausreichend großen Stammspielerschaft, die dem Projekt grundlegend den Rücken stärkt – sonst wären die meisten Projekte nicht mehr spielbar.

Warum ein MMORPG also gerne alt werden wollen sollte, liegt auf der Hand. Blicken wir aktuell durch das MMORPG Angebot, wären wir vermutlich im übertragenen Sinne auf einem Kindergeburtstag mit ein paar wenigen, betagten Gestalten, die sich durch eine lange Lebenszeit gerungen haben.

Treue Spieler machen es

Was finden wir für Beispiele, wenn wir an alte MMORPGs denken? Nun, alten MMOlern fällt hier bestimmt EverQuest, Dark Age of Camelot und World of Warcraft ein. Mit in diesen Kreis der Alten gesellt sich aber auch ein EVE Online, RuneScape, Age of Conan oder ein Darkfall: Unholy Wars. Wer sich heute anschaut, wie der häufigste Verlauf von neuen MMORPGs aussieht, stellt ebenfalls fest, dass die Alten eben die soliden sind und die Neuen eher temperamentvoll auf dem Markt herumhüpfen.

Am Anfang kommt der große Hype. Viele Spieler setzen große Hoffnungen in ein MMO und steigen mit Begeisterung ein. Nach relativ kurzer Zeit lichtet sich dann der Schleier großer Versprechungen. Ob das Versprochene wahr geworden ist, gleicht der Spieler für sich ab und pilgert entweder weiter oder er macht das, was heutzutage meist nicht mehr so viele tun: Er bleibt.

 

Selbstfindung

Ein solcher Angleichungsprozess erscheint zumindest meinen Beobachtung zufolge statt zu finden. Manche Spiele irrten mit ihrem Abo Modell und fanden im Free to Play ein passendes Modell für ihr Spielerlebnis. Andere optimierten das, was die Masse an jenem MMORPG am meisten schätzte. So fielen zwar viele Spieler durchs Raster, aber auf lange Sicht blieben genug für ein Fortbestehen des Titels.

Ich für meinen Teil wünsche gerade solchen Titeln wie Age of Conan oder Darkfall: Unholy Wars weiterhin ein langes Leben. Nach und nach fanden die Spiele selbst und auch die Community dahinter zu ihrem harten Kern. Das macht die Titel einzigartig und interessant. Ich finde es immer wieder toll, wie die Alten weiterhin Updates bringen und ihre Passion oben halten. Mit treuen Fans lässt sich vermutlich besser planen, als mit einem unvorhersehbaren Hype-Faktor.

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