MMORPG und MMO Spiele Magazin – EGO

ESO Beta Infos: Warum The Elder Scrolls Online?

ESO Beta Infos: Warum The Elder Scrolls Online?
Februar 14
16:27 2014

Wir hatten abermals die Möglichkeit an der ESO Beta im Rahmen des Presse Events teilzunehmen. Warum man The Elder Scrolls Online eine Chance geben sollte, ist Thema des heutigen Artikels. Das PvP zeigen wir euch samt einiger Grundlagen in einem Video mit teilweise selbst gedrehtem Gameplay Material.

ESO Beta InfosDa dieses zweite Beta Presse Event speziell für das PvP gedacht war, werdet ihr von größeren Seiten mit Sicherheit schon ordentlich mit der Info Keule bearbeitet worden sein. Deshalb soll es bei uns heute nur teilweise um das PvP gehen.

Vielmehr haben wir uns die Frage gestellt: Warum The Elder Scrolls Online? Was macht ESO wirklich anders, als bereits bekannte MMORPGs? Wo sind die wirklich einschlagenden Argumente, die auch ein Abonnement rechtfertigen? Unsere Meinung zu diesem Thema also gleich.

 

ESO Beta Infos

Bevor wir uns mit dem Pro und Contra befassen, widmen wir uns jedoch zuerst dem PvP bzw. AvA, was gleich Allianz gegen Allianz bedeutet. Wir haben den ein oder anderen Weg nach Cyrodiil auf uns genommen und grundlegende Dinge erfasst. Darunter natürlich die Map mit ihren Informationen zum Stand des Krieges. Was man dort noch an zusätzlichen Infos findet, erfahrt ihr am besten im #TuomTorial Folge 2, was gleich als Video folgt.

Belagerungswaffen gibt es einige und auch zusätzliche Söldner kann man per Vertrag erwerben. Den Umgang mit der Kriegsmaschinerie lernt man in einem netten Tutorial. Es gibt unter anderem Rammböcke, Trebuchets, Katapulte und auch Öl zur Abwehr. Diverse Geschosstypen finden sich ebenfalls, wodurch man entweder gegen Gebäude oder Feinde effektiver ist. Detailliert handelt es sich meist also um gebündelten Schaden oder Flächenschaden der auch über Zeit gehen kann. Man stelle sich beispielsweise die unterschiedliche Wirkung von Katapult mit Schotter oder Katapult mit Öl vor.

Nun aber genug gelesen – hier gehts zum ESO PvP Video im TuomTorial Folge 2:

 

Warum The Elder Scrolls Online?

Nun kommen wir allerdings zum Teil, der sogar noch ein Stück spannender ist. ESO wird zum Teil hoch gelobt, aber ebenfalls auch heftig kritisiert. Mit Sicherheit eine Situation, welche man differenziert betrachten muss, da immer irgendwo eine eigene Meinung mit im Spiel ist. Wir möchten es heute jedoch wagen, wirklich faktisch präsente Features von The Elder Scrolls Online zu nennen, die dieses MMORPG von anderen unterscheidet und abhebt. Zudem wollen wir ein paar Argumente auf den Tisch legen, warum ESO ein monatliches Abo von 12,99 Euro wert ist.

 

[block]

Pro ESO

  1. Wenige MMORPGs verfügen über die freie Auswahl von Ausrüstung  und Waffen. Zusammen mit dem Skillsystem ergibt das eine enorme Freiheit, was die Charakterentwicklung angeht.
  2. Einen Umfang von etwa 400-500 Stunden bot (zumindest unsres Wissens) bislang kein anderes MMO zu seinem Release Zeitpunkt.
  3. Ein einziger Megaserver für EU verhindert langfristig gesehen die Gefahr einer Entvölkerung bzw. dass Spieler niemanden zum Spielen finden. Nur Wenige MMORPGs verwenden diese Technologie.

[/block]

[block]

Contra ESO

  1. Das Spiel könnte Neulinge durch seinen Funktionsumfang überfordern. Die Bedienung des Menüs ist durch viele Unterpunkte noch gewöhnungsbedürftig.
  2. Die einst stark betonten Social Features von The Elder Scrolls Online sind bislang nicht zu finden. Mit den vorhandenen Funktionen könnten sich wiederum Anfänger schwer tun.
  3. Die große Freiheit im Spiel kann schnell auch überfordern. Interaktive Informationsvermittlung mit neuen Medien fehlt bislang.

[/block]

 

Analyse

Festung im ESO PvPÜber diesen grundlegenden Erkenntnissen saß ich als Autor dieses Artikels eine ganze Weile. Mir wurde klar, dass Punkt 2 und 3 im Pro Bereich für mich wirklich die ausschlaggebenden, objektiven Argumente für The Elder Scrolls Online sind – alles andere ist eine Frage des Geschmacks oder der Subjektivität. Man kann ESO seinen gigantischen Umfang nicht absprechen, Punkt. Zum anderen lässt sich kaum dagegen sprechen, dass ein Megaserver zumindest langfristig für ein MMORPG sinnvoller ist, sofern die Umsetzung funktioniert.

Der Contra Bereich erscheint mir mit Dingen gefüllt, die möglicherweise vor Release noch zu beheben sein könnten. Was allerdings nicht zu beheben ist, ist das große Plus von ESO, was gleichzeitig auch eines seiner größten Schwächen ist: Der Umfang und die vielen Möglichkeiten. ESO erwartet relativ viel von Gamern, die noch nie ein MMO gespielt haben. Genauso ergeht es aber auch fortgeschrittenen Spielern teilweise. So gut wie Quests inszeniert werden, so schlecht sieht es hingegen bei der Inszenierung zur Nutzung der eigentlichen Spielfunktionen aus.

 

Subjektiv

Wäge ich persönlich ab, ob The Elder Scrolls Online sein Geld und vor allem sein monatliches Abonnement wert ist, fällt mir folgendes ein:

Ich habe noch kein MMORPG mit einer Welt gesehen, die so liebevoll gestaltet war wie die von ESO. Gebäude, NPCs und gar die Wegschreine passen einfach zur Umgebung. Winzig kleine Details schmücken Tamriel und der Blick in den Nachthimmel lädt in einer abendlich ruhigen Runde gar fast zum Träumen ein.

Dementsprechend hat mich auch noch kein MMO mit seiner eigenen Atmosphäre, nämlich jene ohne zusätzliche Spieler, so vereinnahmen können. Welche gemeinsamen Momente ich mit anderen Spielern noch erleben darf? Ich freue mich jedenfalls schon sehr darauf.

Die Quests sind verflixt gut gemacht und in puncto Charakterentwicklung ist alles da, was das MMO Gamerherz höher schlagen lässt. Wer das Maximum skillen will, kann sich wirklich extrem austoben. Wer einen reinen Crafter bzw. Händler spielen will, hat grundlegend die Möglichkeit dazu.

 

Zum Abonnement

Ob The Elder Scrolls Online seine monatliche Gebühr wert ist, wird kein weiterer Beta Test zeigen können. Wirklich offenbaren wird sich das nach dem Release. Dann beginnt nämlich jeder damit, die monatliche Leistung der Entwickler zu honorieren, davor deckt man lediglich und hoffentlich die Produktionskosten des Spiels.

Somit ist klar, dass es Überwindung bedarf, The Elder Scrolls Online eine Chance zu geben und mindestens 55 Euro dafür zu investieren.

 

Fazit

Kaiser Rüstung Elder Scrolls OnlineESO ist noch in der Beta Phase. Das zeigt sich auch beim Spielen, wobei es sich bei einem Großteil der Mankos noch um Schönheitsfehler handelt, die bis zu Release behoben werden können. Meiner Meinung nach muss sich das kommende MMO direkt im Spiel noch mehr auf den Gamer ausrichten. Damit ist nicht gemeint, dass jedes vergossene Tränchen im Forum von Papa ZeniMax via Patch getrocknet wird. Es geht darum, dass eine vermutlich breitere Masse an Spielern den Umfang und die Möglichkeiten von ESO erst begreifen müssen, sonst werden sie nämlich unter umständen nicht lange bleiben.

Ein Tick mehr Sandbox wäre dabei vielleicht angesagt. Teilweise ist ja gewollt, dass Spieler sich zusammenfinden, in Gildenläden handeln und Burgern erobern – dann müssen die Werkzeuge aber ebenfalls da sein, damit die Spieler dieses Erlebnis gemeinschaftlich fördern können. Abschließend als Gesamteindruck muss ich sagen, dass große Hoffnungen in ESO definitiv gerechtfertigt sind. Entscheiden wird sich vermutlich alles in den ersten Monaten nach Release. Ich freue mich auf jeden Fall drauf!

Verwandte Artikel

2 Kommentare

Schreibe ein Kommentar

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich stimme zu.

MMORPG Liste & Online Spiele Magazin EGO

Mein Name ist Tobias Schiller und ich bin Autor des MMORPG & Online Spiele Magazins. Hier gibt es Infos zu MMORPGs, Browser-Games und Free to Play Spielen auf deutsch auch in Form von Listen. 
Über ein Abo unseres Newsletters würde ich mich sehr freuen. Viel Spaß auf eurem Online Magazin!
facebook              

Vorgeschlagenes Video

Werbung

Seid dabei!

Gamer-Community
x

Werbung

Toll, dass Du hier bist! :)