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GEMA Klage gegen Youtube

GEMA Klage gegen Youtube
Januar 29
12:50 2013

GEMA Klage gegen Youtube

„Leider ist dieses Video in ihrem Land nicht verfügbar, da es Musik enthalten könnte, für die die GEMA die erforderlichen Musikrechte nicht eingeräumt hat“ Der Streit geht weiter – die GEMA reicht eine Klage gegen Youtube beim Landgericht München ein.

 

Die GEMA verlangt pro Abruf eines Videos auf Youtube 0,375 Cent, Youtube möchte die GEMA mit einem gewissen Prozentsatz an den Einnahmen beteiligen, da eine Vergütung pro Abruf nicht praktikabel sei. Keiner der beiden geht einen Schritt auf den anderen zu und nun folgt die GEMA Klage gegen Youtube.

 

Es gibt mehrere Formen von Texteinblendungen bei Youtube, wenn man diverse Videos aufrufen möchte, die jedoch bspw. für Deutschland nicht zugänglich sind. Eines dieser Texte bildete oben bereits die Einleitung zu unserem Beitrag. Der Grund für die GEMA Unterlassungklage sind wohl eben jene Einblendungen, die als „Stimmungsmache“ bezeichnet werden. Sprich: Diese Texte spiegeln nicht das wieder, was eigentlich der Status Quo ist, sondern stellt die GEMA in ein schlechtes und Youtube in ein gutes Licht. Wer genauer wissen möchte, was damit ungefähr gemeint ist, kann sich ein kritisches Video über Youtube auf Youtube ansehen.

 

 

Das Problem ist eigentlich nur folgendes: Das Geld. Würde Youtube, wie gefordert, 0,375 Cent pro Aufruf an die GEMA zahlen, müsste Youtube unwirtschaftliche Videos von der Plattform löschen, da sich der Service nicht mehr rentieren würde. Eine prozentuale Beteiligung an den Einnahmen, möchte wieder rum die GEMA nicht. Warum, das ist uns leider nicht bekannt. Eventuell wäre der daraus resultierende Verwaltungsaufwand zu hoch. Wie dem auch sei, sollte eine Einigung doch möglich sein.

 

Es ist klar, dass viele Urheberrechtsinhaber nicht gerne sehen, dass ihre Werke für quasi umsonst auf Youtube abrufbar sind. Auf der anderen Seite vollbringt Youtube gigantische Leistungen, was den Streaming Service angeht. Seine Werke auf Youtube zu monetarisieren ist jedoch machbar, wie es viele Beispiele bereits zeigen. Zu hoffen ist, dass dieser Streit bald ein gutes Ende findet, von welchem nicht nur die Nutzer, sondern auch die Inhaber der Urheberrechte profitieren.

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