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Micropayments und Lootboxen – MMO-Welten im Wandel

Micropayments und Lootboxen – MMO-Welten im Wandel
März 21
12:41 2018

Alles begann mit einem monatlichen Abonnement. Spieler zahlten regelmäßig eine Art „Flat-Rate“, um in den Genuss der MMO-Games zu kommen. Das ist heute allerdings kaum noch mehr, als eine Erinnerung an, vielleicht, bessere Zeiten. So kommen wir zum Stichwort „Micropayments“ in MMOs und dann letztendlich auch zum Thema „Lootboxen“.

Eine Welt, die noch gefällt?

Früher wurden Spiele allgemein deutlich stärker als „Produkt“ verstanden. Heutzutage versteht man sich mehr als einen „Service“. Geändert hat sich jedoch vor allem in einem Punkt gar nichts: Die Entwicklung eines Spiels muss finanziert und Einnahmen realisiert werden, damit sich ein solches Projekt lohnt.

Wie aber soll das funktionieren, wenn ein Löwenanteil der Spieler kein monatliches Abonnement mehr abschließen möchte? Willkommen, ihr lieben Micropayments! Letztendlich haben wir als Gamer selbst mit dafür gesorgt, dass Ingame-Shops und häufig kleinere Transaktionen in einem MMO stattfinden.

Mehr Micropayments

Des einen Freud, ist des anderen Leid und wie ihr bestimmt wisst, spalten sich die Meinungen zum Thema „Free-to-Play und Abo-Modell“. In jedem Fall freuen sich Anbieter von Plattformen für Micropayments, denn sie verzeichnen ein enormes Wachstum. Mittlerweile werden unzählige Dienstleister für Zahlungen in jedem Bereich angeboten, wie auch diese Seite (hier klicken) zeigt.

Mitunter findet dieses Wachstum eben auch statt, weil in der gesamten Spiele-Branche inzwischen unglaublich viele Transaktionen mit kleinen Summen von statten gehen. Eine Gegenbewegung findet sich vor allem im Bereich der Indie-Spiele. MMO-Games versuchen hier den Weg zurück zum Abonnement zu finden. Ob das gelingt, bleibt abzuwarten.

Schließlich ist es fast nur noch die „ältere Generation“ von Spielern, die ein solches Modell als „normal“ betrachtet, weil sie damit „aufgewachsen“ ist. Der überflutete Spiele-Markt zwingt neue Games auch indirekt dazu, sich aggressiv zu vermarkten und aggressiv zu finanzieren, weil das Projekt sonst schnell scheitert.

Und was ist mit den Lootboxen?

Ein spannendes Thema, das noch nicht vom Tisch ist. Laut der Welt, soll im März noch ein Urteil in Deutschland dazu gefällt werden. Das Thema ist so heiß, dass auch amerikanische Magazine über den Verlauf dieser Geschichte berichten. Das hat auch einen ganz einfachen Grund.

Für Spiele-Hersteller befindet sich ein lukratives Geschäftsmodell auf Crash-Kurs und das ist natürlich vor allem auch international von Bedeutung. Ob das für die Studios „lebensbedrohlich“ wird, erscheint mir aber unwahrscheinlich. Selbst wenn hier eine heftige Entscheidung folgt, wird es Umwege geben.

Die Nachfrage ist schließlich da und ein Spiel muss auch weiterhin lukrativ für den Betreiber bleiben, weil die Entwicklung von Spielen sonst schlicht und ergreifend keinen Sinn mehr macht. In welchem Ausmaß die Gewinnmaximierung betrieben werden sollte, ist natürlich fraglich.

Hier haben große Spiele-Anbieter in den letzten Jahren durchaus ordentlich abkassiert.

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