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Streaming von Kinofilmen: Gibt es eine Lösung?

Streaming von Kinofilmen: Gibt es eine Lösung?
September 26
16:24 2014

Das Streaming von Kinofilmen im Netz ist eine umstrittene Angelegenheit. Illegale Plattformen wie kino.to sorgten in den vergangenen Jahren in diesem Bezug für massig Schlagzeilen. Dennoch wurde, trotz der rechtlichen Schritten gegen eben genanntes Portal, das Problem für die Filmindustrie nicht gelöst. Gibt es vielleicht Alternativen?

 

Einnahmenverlust für die Filmindustrie

Streamt man Kinofilme auf Portalen, die von den Lizenzen her gesehen eigentlich nicht das Recht dazu haben, schadet man letztendlich der Filmindustrie. Wenn man früher einen tollen Film auf DVD oder ganz früher auf Videokassette kaufte, wurden natürlich Einnahmen generiert, die heute nicht mehr zustande kommen. Ganz abgesehen von rückläufigen Zahlen, was die Kinobesuche angeht, da diese für den Verbraucher ebenfalls hinfällig werden.

Laut Statistik hatten die Kinobesuche in Deutschland ihren Zenit im Jahre 2001 überschritten. Seitdem gingen die Zahlen allerdings auch nicht konsequent bergab. Gerade in 2012 kam es wieder zu einem kurzen Anstieg bevor sich im darauf folgenden Jahr wieder ein Rückgang um 5,4 Millionen Kinobesuche im Jahr bemerkbar machte. Was das angeht, lässt sich die Entwicklung also nicht schwarz/weiß malen. Zumal die Gagen in Hollywood ebenfalls noch nicht ganz an der Schwelle zur Armut stehen.

 

Umdenken angesagt?

Zumindest, was den aktuellen Stand der Dinge angeht, scheinen andere Maßnahmen zur Problemlösung notwendig. Alternative Streaming Seiten, die mit Werbung ihre Lizenzen zum legalen Streamen finanzieren, gibt es mittlerweile und vielleicht ist dies ja auch ein Schritt in die richtige Richtung?

Anstatt Geistern mit Schwertern nachzujagen, wäre es vielleicht eine kluge Alternative, das legale aber für den Verbraucher kostenfreie Streaming von Kinofilmen möglich zu machen. Würde dieser Schritt gemacht werden, hätten illegale Streaming Portale keinen Wind mehr in ihren Segeln, denn Qualität und Sicherheit können den Verbraucher durchaus überzeugen, wie es sich in der Wirtschaft nicht nur ein Mal gezeigt hat.

Ob das realistisch und umsetzbar ist, bleibt natürlich die gute Frage für große und legale Streaming Anbieter. Im Musikbereich hat es Spotify möglich gemacht – vielleicht klappt es ja auch noch im Bereich Kinfofilme. Das Einbeziehen von Werbung und den Social Media Reichweiten der Zuschauer, könnte dafür ein Schlüssel sein. Lieber weniger Einnahmen zu machen als gar keine, erscheint mir zumindest als die sinnvollere Alternative.

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