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The Elder Scrolls Online Beta Infos

The Elder Scrolls Online Beta Infos
Februar 07
16:05 2014

Nach dem Presse-Event bringen wir euch neue Beta Infos zu The Elder Scrolls Online samt einem Video mit Gameplay und Crafting. Obendrauf gibt es neue Screenshots und natürlich einen schriftlichen Erfahrungsbericht.

 

The Elder Scrolls Online Beta

Bevor wir euch noch mehr Infos liefern, schicken wir zuerst unser exklusiv erstelltes Video mit neuen bewegten Szenen und Details zu The Elder Scrolls Online vor. Für eure Fragen benutzt in den sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter einfach zu Beginn: #TuomTorial. Viel Spaß bei vollgepackten 9 Minuten, die sich vor allem mit dem Crafting, den entsprechenden Skills und Mounts (Reittieren) beschäftigen:

Bitte beachtet natürlich, dass dies Szenen aus der Beta sind. An ESO wird weiterhin gearbeitet und es befinden sich noch einige Aspekte in Entwicklung, genauso wie die Übersetzung. Genug des Vorgeplänkels – nun starten wir mit unserem Erfahrungsbericht aus der Elder Scrolls Online Beta.

 

Infos zum Betatest

teso dunkler ankerDie Charaktererstellung ist wie erwartet, und zwar wie erwartet sehr gut gelungen: Mit zahlreichen Optionen und Einstellungsmöglichkeiten für Körperteile, einzelne Gesichtspartien, Tattoos, Haut und Haarfarben etc. pp. Jeder hat in The Elder Scrolls Online die Möglichkeit, einen einzigartigen Charakter zu erstellen – das kann man mit Gewissheit sagen.

Wir durften bis maximal Level 15 filmen und Screenshots machen. Der Levelaufstieg war schon nach den ersten 2 Levels kein Ding von kurzer Weile mehr. Der Fortschritt erscheint konstant und gut ausbalanciert. Man steigt also nicht permanent auf, sondern in einem guten und motivierenden Tempo. Vielmehr erwähnenswert erscheint jedoch, dass es erfreulicherweise um weitaus mehr als nur Charakterlevel geht.

Die Welt ist vollgepackt mit Details. Ob wir eine versteckte Truhe finden und deren Schloss knacken, oder aus Tonbehältern Rezepte oder Zutaten bergen – die Welt von The Elder Scrolls Online lädt zum Erkunden ein und zwar auf eine wirklich atmosphärische Art und Weise. Man sieht in vielen kleinen Facetten, dass hier im Vergleich zu vielen anderen MMORPGs noch etwas mehr Zeit in die Entwicklung gesteckt wurde.

Die Bewohner eines Dorfes teilen bereits beim Vorbeilaufen ihren Gemütszustand mit oder geben uns durch ihre Äußerungen Grund, sie anzusprechen. Gehen wir der Sache nach, entdecken wir so manche Überraschung, die uns sonst vielleicht entgangen wäre. Gründe, in die Welt einzutauchen gibt es einige.

 

Wohin damit?

Elder Scrolls Online Beta InfosEs gab Probleme. Sogar sehr große Probleme: Wir konnten einfach nicht alles in unseren Rucksack packen! Nein, ganz ehrlich – es gibt enorm viel zu sammeln und genau diese Sammelwut kommt auch in The Elder Scrolls Online gerne wieder auf. Man möchte noch dieses und jenes mit einpacken, um es dann entweder für das Handwerk zu gebrauchen oder mehr Goldmünzen zu erwerben. Diese kann man nämlich zum einen für sein Reittier sparen oder zum anderen in mehr Inventarplätze investieren. Das sind bereits zwei der etwas größeren Ziele, die man sich schon in den ersten Stufen gerne steckt.

Zum Crafting habt ihr mit Sicherheit einiges in unserem Video gelernt, wobei noch betonen ist, dass wir lediglich den Schmied gezeigt haben. Desweiteren gibt es ja bekanntlich den Verzauberer, Alchemist,  Schneider, Schreiner und Proviantmeister. Das soll heißen: Nicht jedes Handwerk bzw. jeder Beruf funktioniert in ESO genau nach dem gleichen Schema.

Es sind wirklich viele Möglichkeiten geboten. Diese machen auch Sinn, denn ein normaler Händler bietet mittelmäßige Waren oft zu Wucherpreisen an. Umso mehr Sinn macht unser Engagement im Handwerk.

 

Quests und Abenteuer

eso templer kampfMan muss eingestehen, dass ZeniMax in puncto Quests sein Wort gehalten hat. Aufgrund des Beta Status noch nicht komplett vertont, aber an vielen Stellen bereits im vollen Umfang zu genießen, waren die Quests abwechslungsreich und sinnvoll. The Elder Scrolls Online bedient sich dafür vor allem an etwas, das wir als „Stufenquests“ bezeichnen würden. Man trifft beispielsweise auf ein neues Gebiet abseits des Weges. Dort kommt uns ein verzweifelter Mensch entgegen gerannt, durch welchen wir eine erste Vorstellung des Problems bekommen.

Sinn macht es nämlich auch durch entsprechende Darbietung und Atmosphäre, dass wir etwa 6 Materialien, Essenzen oder sonstiges sammeln oder erbeuten müssen. Damit können wir bspw. etwas herstellen, um die nächste Stufe der Quest anzugehen und so weiter. Die Umgebung, die Widersacher und die beteiligten Personen entwickeln sich im Laufe der Quest weiter. Die Geschichte wird nach und nach enger gesponnen, wodurch Wendungen und Details ans Tageslicht kommen.

Letztendlich gibt es des öfteren den finalen Kampf oder das alles entscheidende Ereignis. Wir erleben also wirklich eine Geschichte und keine sinnlosen Quests. Die beschriebenen „Stufen“ nimmt man als solche nicht wahr – das ist ebenfalls sehr gut gelungen. Auch in puncto Abenteuer gibt es also wirklich etwas zu erleben. Lücken, die Grinden erforderlich machen würden, sind bislang auch in den höheren Levelbereichen nicht auffindbar gewesen.

 

Und was fehlt?

Es geht natürlich nicht darum, The Elder Scrolls Online einseitig in den Himmel zu loben. Recht schwer einzuschätzen ist es jedoch wenn es um Mankos geht, da sich ESO noch in der Beta befindet und zurecht Fehler haben darf. Die Map könnte noch etwas intuitiver und klarer aufgebaut sein – der Zoom könnte sich über alle Ansichten hinweg erstrecken, was die Bedienung noch komfortabler machen würde.

Das Gildensystem bringt bisher nicht viel mehr mit, als den Standard. Da man Gilden in The Elder Scrolls Online bspw. durch Gildenläden mehr Verantwortung als gewöhnlich aufträgt, sollten auch mehr entsprechende Funktionen für eine gute Strukturierung einer Gilde verfügbar sein.

 

Fazit

Ein möglichst objektiver Blick auf The Elder Scrolls Online lässt dennoch ein ausgezeichnetes Fazit zu: Man trifft auf eine tiefgreifende Charakterentwicklung bei motivierenden Abenteuern in stimmiger Atmosphäre durch harmonisch erzählte Geschichten mit Abwechslung und actionreichen Kämpfen. Vieles davon wird im Gegensatz zu dem meisten aktuellen MMORPGs auf einem deutlich höheren Niveau geboten. Als Pay to Play MMO muss ESO das auch, aber es scheint, als würde sich die monatliche Gebühr wirklich auch lohnen.

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2 Kommentare

  1. Lorghi
    Lorghi Februar 07, 18:42

    Schöner Artikel. Spiegelt meinen Eindruck absolut wieder. Kritisieren könnte ich vielleicht noch die Weitsicht, die ja eher nicht so hoch ist & das verwirrende & undurchdachte Gildensystem (sobald mehrere Fraktionen in einer Gilde sind).

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Mein Name ist Tobias Schiller und ich bin Autor des MMORPG & Online Spiele Magazins. Hier gibt es Infos zu MMORPGs, Browser-Games und Free to Play Spielen auf deutsch auch in Form von Listen. 
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